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InterNICHE Co-ordinator
Nick Jukes
42 South Knighton Road 
Leicester LE2 3LP 
England 

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CGestaltung von Lehrplänen: Die Entscheidung für einen humanen Ansatz und dessen konkrete Umsetzung in der biowissenschaftlichen Lehre

Einige Beispiele für Lernmethododologien sind:

o Aktives Lernen: Aktives Lernen ist eine Lehrmethode, bei der der Studierende aktiv am Unterrichtsgeschehen teilnimmt, anstatt als passiver und lediglich mitschreibender Zuhörer. Dies kann Diskussionen in kleinen Gruppen beinhalten, Rollenspiele, praktische Projekte und Fragestellungen durch den Dozenten. Dies ist eine Lernmethode, die in der heutigen Literatur sehr populär ist; so wurden viele erfolgreiche Methoden des aktiven Lernens - von Studentenvorlesungen bis zu Teilnahmeübungen - bereits bewertet.12-15.

o Lernen durch Dienstleistung: Zwei Konzepte sind für diese Lernmethode zentral: Erstens dienen Dienstleistungserfahrungen dazu, das Lernen zu fördern ("dem Lernen dienen"). Die Einbindung in Dienstleistungsaktivitäten kann die Motivation des Studenten erhöhen, das Lernen im Unterricht festigen und den Studierenden in die Vielschichtigkeit der realen Welt einführen. Zweitens erlaubt das Lernen durch Dienstleistung dem Studierenden, den Akt der Dienstleistung kennenzulernen, zu entwickeln und zu verfeinern ("das Dienen lernen"). Den Studierenden darin zu unterstützen, einen Geist für die Dienstleistung zu entwickeln, kann ein zentrales Ziel der Ausbildung im ersten Studienabschnitt sein. Diese Methodik wird in einer Reihe von Disziplinen angewendet und wurde für das Umfeld der Biowissenschaften als hervorragend geeignet bewertet.

o Computer-gestütztes Lernen: Diese Methodik kann, in Form von computer-erstellter "Virtual Reality"16-18, interaktiver Software und Simulationen19, 20, bei richtiger Anwendung ein sehr wirksames Hilfsmittel sein.

o Lernen durch Erfahrung: Bei Anwendung dieser Methodik werden Studierende zu aktiven Teilnehmern von Ereignissen jenseits des Seminarraums, wird die Akkumulation von Wissen, Fähigkeiten und Werten erleichtert, die für das Studium als wichtig erachtet werden. Dieser Ansatz trägt der Tatsache Rechnung, dass ein 'learning by doing' am effektivsten ist.21,22 

Die Methoden, die zur Erleichterung des Lernens herangezogen werden, können vielgestaltig und mehrdimensional sein; wobei mit einer Methode eine ganze Reihe verschiedener Lernziele erreicht werden kann. Ein Einwand, der manchmal vorgebracht wird, ist, dass die Unterrichtshilfsmittel, die für diese verschiedenen Methodiken gedacht sind, einfach nicht gut genug seien. Das Computerbild sei nicht scharf genug, der Inhalt zu sehr vereinfacht, der Zeitaufwand zu groß, der Preis zu hoch. Wie in diesem Buch anhand von Beispielen und unterstützenden Informationen bewiesen wird, zeigen viele der heutigen Produkte und Möglichkeiten, dass diese Bedenken unbegründet sind. Zusätzlich kann der Studierende, wenn dem Lehrmittel angemessene Grenzen anerkannt und angemessene Erwartungen entgegengebracht werden (in Form von individuellen Lehrmittel-Protokollen23), sich auf die Stärke des Lehrmittels konzentrieren und den Lernerfolg auf diesen spezifischen Gebieten maximieren. Ein ordentlich vorbereitetes Protokoll bewahrt den Studierenden davor, von einem Lehrmittel enttäuscht zu werden, da die Erwartungen vor dem Einsatz diesem Lehrmittel angemessen sind. Außerdem werden Produzenten von ‚greifbaren' Lehrmitteln sich nach den Bedürfnissen der Endnutzer richten. Wenn wir als Pädagogen die Entwicklung von neuen Lernwerkzeugen und Methoden fordern und uns selbst dafür engagieren, werden die Produzenten unseren Bedarf auch decken. Wir können nicht nur daneben stehen und erwarten, dass Andere Zeit und Mühe investieren, wenn ihnen das Marktpotential nicht gezeigt wird. Die Pädagogen müssen die Nachfrage schaffen, das Angebot wird folgen.

Bei der Auswahl von Lehrmethoden müssen wir über die Schulbank hinaus sehen. Wir dürfen nicht annehmen, dass es ein unbelebtes Modell oder ein Softwareprogramm gibt, mit dem ein ganzes Thema ‚gelehrt' werden kann. Wir dürfen nicht annehmen, dass das Sehen einer physiologischen Demonstration und das Hören einer Vorlesung sofort das dahinterstehende Konzept ‚lehrt'.
Lernen ist mehrdimensional und erfordert daher angemessene Methoden, um den Prozess zu erleichtern. Wir sollten aus dem Seminarraum hinaus schauen, vom Rednerpult wegtreten und uns durch die nötige Vielfalt bewegen, um die Lernenden "mitzunehmen" und zu erfüllen.

Auch hier gilt, dass zwischen Bildung und einem wissenschaftlichen Ansatz eine Analogie besteht. Die Auswahl der Lehrmethoden muss Effizienznachweisen folgen, wo diese bereits vorhanden sind,24 und dort, wo sie fehlen, sollten wir uns aktiv für deren Erbringung und Verbreitung engagieren (siehe Balcombe, in diesem Band). Dieser Prozess der Lehrplanentwicklung oder Verbesserung läuft auch parallel zu den Grundelementen der Entscheidungsfindung, wie sowohl von Dewey25 als auch Wales et al.26 ausgedrückt:
Es geht um einen logischen Denkprozess - das Problem definieren, die Ziele festsetzen, Informationen sammeln, sich die Grenzen bewusst machen, Lösungen vorschlagen, Lösungen mit Beweisen untermauern, eine Lösung auswählen und die Lösung bewerten. 

In diesem Stadium, wenn Ziele und Zielsetzungen konkret formuliert sind und Lehrmethoden diesen Zielen angepasst werden, sind wir meines Erachtens an dem Punkt angelangt, an dem die Wahl, human zu handeln, in die Praxis umgesetzt wird. Das oben genannte vorrangige Ziel muss es sein, das Leben zu schätzen - letztlich ist das der Grund, warum wir das Leben studieren.Wir haben Ehrfurcht davor und. wollen es verstehen. Aber es in unserem Streben zu zerstören, bedeutet, gerade das auszulöschen, was wir so schätzen. Dies mit heranreifenden Lernenden zu tun, bedeutet einen tiefgreifenden Schaden für sie, die Gemeinschaft und unsere Zukunft - und wir formen unsere Zukunft, indem wir vorgeben, wie unsere Studierenden lernen. Wir können Lehrmethoden und Hilfsmittel wählen, die weder Tieren, noch der Umwelt noch unseren Lernenden Schaden zufügen. Und das Lernen durch eine nicht-schädigende und nützliche Arbeit mit Tieren ist sogar ein Privileg, das wir denen ermöglichen sollten, die es verdient haben und es brauchen. Durch diesen Prozess können wir eine Ehrfurcht vor dem Leben fördern, wie sie im frühen 20. Jahrhundert von Albert Schweitzer so eindrucksvoll beschrieben wurde:27


"Slowly we crept upstream, laboriously navigating - it was the dry season- between the sandbanks. Lost in thought I sat on the deck of the barge, struggling to find the elementary and universal concept of the ethical that I had not discovered in any philosophy. I covered sheet after sheet with disconnected sentences merely to concentrate on the problem. Two days passed. Late on the third day, at the very moment, when at sunset, we were making our way through a herd of hippopotamuses, there flashed upon my mind, unforeseen and unsought, the phrase "reverence for life". The iron door had yielded. The path in the thicket had become visible. Now I had found my way to the principle in which affirmation of the world and ethics are joined together! I was at the root of the problem. I knew that the ethical acceptance of the world and of life, together with the ideals of civilization contained in this concept, has its foundation in thought." […]

"What is lacking in the concept of ethics up until now is that it only takes into account man's relationship towards other human beings. But, in reality, what we should be concerned about is man's attitude towards the universe and all creatures around him. Man is moral only when he considers life per se, the life in a plant, the life in an animal as well as the life in a human being as sacred and when he does his utmost to help any life in distress."

Dieser Ansatz schränkt unsere Möglichkeiten nicht ein, er zwingt uns vielmehr, unseren Umgang mit Tieren und miteinander zu untersuchen und zu rechtfertigen. Aus diesem kritischen Denken, der Selbstbeobachtung und der daraus resultierenden Kreativität werden nicht nur die Lernenden der Biowissenschaften Nutzen ziehen, sondern auch die Gesellschaft.

Die vollständige Umsetzung der allgemeinen und konkreten Ziele in den Biowissenschaften, ohne Schaden zu verursachen

Wie bereits in der Diskussion um Studienziele festgestellt wurde, ist das Lernpotential, das für den Studierenden der Biowissenschaften verfügbar und wichtig ist, unermesslich und mannigfaltig. Nur allzu oft begrenzen wir unsere Erwartungen lediglich auf die Gegebenheiten und Gesetzmäßigkeiten eines lebendigen Organismus. Wir fordern, dass die Studierenden die grobe Anatomie und Physiologie des Frosches oder des Schweines oder der Katze lernen, aber wir bringen ihnen nicht bei, über dieses Wissen zu kommunizieren oder es selbst vorwärts zu bringen. Doch wir könnten das. Wir können sie auffordern, die Informationen zu rechtfertigen oder zu beurteilen. Wir können sie bitten, ihre Wahrnehmungsfähigkeiten, die für die wissenschaftliche Forschung so fundamental wichtig sind, zu demonstrieren. Wir können sie bitten, zur Beantwortung ihrer eigenen Fragen geeignete Hilfsmittel zu entwerfen. Der Schlüssel zur Erreichung dieser umfassenderen Zielsetzungen ist es, diese zu identifizieren und schriftlich zu formulieren, die Erwartungen klarzumachen und für jede Zielsetzung den Fortschritt des Studierenden zu bewerten. Schließlich müssen alle bedeutenden Lernerfolge bewertet werden, um als Erfolge gelten zu können.11

Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema humaner Methoden der Ausbildung zeigt die Philosophie und Praxis der Lehrplangestaltung eine Perspektive auf; sie gibt den didaktischen Fragen und Methoden erst ihre relative Bedeutung. Ich bin der Meinung, dass Zielsetzungen wie die Schätzung des wissenschaftlichen Denkens und die Freude daran für den angehenden Biowissenschaftler genauso wichtig, wenn nicht noch wichtiger sind, als zu wissen, wie eine in Formalin konservierte Niere aussieht und wo sie liegt.
Ebenso ist es wichtiger, die Funktion der Niere im lebendigen Körper, also in ihrem Kontext, kennenzulernen. Mit mehrdimensionalen Lernerfahrungen ist dies sehr einfach und können gleichzeitig zahlreiche weitere Lernziele erreicht werden.
Zum Beispiel kann die Niere in den niedrigeren Semestern als ein Kontext verwendet werden, in dem Lernziele rund um technisches Schreiben, technische verbale Kommunikation, wissenschaftliche Methodik, wissenschaftliche Messung (Volumina, Gewichte etc.), Osmose, sowie Ehrfurcht vor dem Leben zugleich erreicht werden. Ein Lernziel, bei dem der Student aufgefordert wird, zu wissen, wie eine tote, formalin-präparierte Niere aussieht, sich anfühlt und riecht, verblasst im Vergleich zu den sechs davor genannten Zielen. Oder, noch passender: Ein Studierender, der nur die letzteren Ziele beherrscht, wird im Vergleich zu dem Studierenden, der in den ersten sechs Zielen versiert ist, benachteiligt sein. Vielleicht glauben einige Pädagogen, sie bräuchten die Kadaverproben, um die Studierenden zu beschäftigen. Angesichts des hierbei sehr eingeschränkten Nutzens und sehr geringen Potenzials, Lernziele außerhalb medizinischer Belange zu erreichen (z.B. einfach um zu vermitteln, wie eine tote, formalin-präparierte Niere aussieht, sich anfühlt und riecht), warum sollte man nicht eine gleichwertige oder bessere Methode wählen, die eine umfassendere Liste von Zielen erfüllt?

Kann dieser Ansatz für das Lernen in den Biowissenschaften in existierende Lehrpläne integriert werden - eine Aufgabe, die möglicherweise sogar schwieriger ist, als von vorn zu beginnen? Ob sofortige Reformierung oder eine schrittweise, sukzessive Vorgehensweise - beides ist machbar. Wenn eine schrittweise Vorgehensweise gewählt wird, sollte nur die Durchführung schrittweise sein, der Entwurf sollte bereits den gesamten Plan umfassen. Denn wenn der Entwurf in einzelnen Abschnitten durchgeführt wird, verliert man den Gesamtüberblick.
Eine Reform des Lehrplans mag als eine Mammutaufgabe scheinen. Ein Großteil der anfänglichen Frustration angesichts der scheinbar enormen Aufgabe kann jedoch vermieden werden; indem als wichtiges erstes Ziel die Lehrplanzielsetzungen und konkreten Unterrichtsziele ohne Rücksicht auf die dafür notwendigen Mittel formuliert werden. Wenn man sich einmal von dem Gedanken an potenzielle Hindernisse für die Durchführung freigemacht hat, ist man in der Lage, kreative und umfassende Zielsetzungen und konkrete Ziele hervorzubringen. Ohne diese Freiheit wird keine Kreativität entstehen. Diesen Prozess kann man am besten mit dem Input von mehreren Teilnehmern bei konzentrierten Brainstorming-Sitzungen erreichen. Berufstätige, Akademiker sowie Anwender der jeweiligen Disziplin(en) können mit ihrer Erfahrung zur Entwicklung dieser Zielsetzungen und Ziele beitragen. Auch Umfragen unter Anwendern dieser Disziplin(en) sind nützliche Hilfsmittel bei der Erstellung umfassender Zielsetzungen und konkreter Ziele.

Den Anstoß zu einer humanen Ausbildung in den Biowissenschaften geben

Die Motivation zu einer Lehrplanreform kann, muss aber nicht, aus dem Wunsch heraus entstehen, humane Lehrmethoden anzuwenden. Auch wenn eine Reform lediglich dadurch motiviert ist, dass die Notwendigkeit einer 'besseren' Ausbildung empfunden wurde, ist es wahrscheinlich, dass der neue Lehrplan in der Tat human ist, wenn sich alle einig darüber sind, dass eine Wertschätzung von Dingen wie Mitgefühl, Nächstenliebe, Leben und Gewaltlosigkeit gelehrt werden sollte. Zum Beispiel ist die Lehre der äußersten Überlegenheit unserer Spezies (indem wir Tiere für unseren Nutzen schädigen, weil wir dazu in der Lage sind) notwendigerweise dem genau entgegengerichtet, die Mannigfaltigkeit innerhalb unserer eigenen Spezies oder zwischen den Spezies, die Intelligenz anderer Spezies und die Komplexität des Lebens selbst schätzen zu lernen. Die Biowissenschaften sind nicht exakt, sondern ein Kontinuum. Wir kennen ‚die Wahrheit' nicht. Die Behauptung, von anderen Spezies zu wissen, dass sie minderwertig seien und uns zur freien Verfügung stünden, lässt die Bescheidenheit, die für eine ehrliche Suche nach der Wahrheit notwendig ist, nicht zu.1 Wirklich voranbringen wird es uns, Lehrmethoden zu wählen, die die oben erwähnten wichtigen Konzepte unterstützen.

Eine aktive Auswertung des Lehrplans ist genauso unerlässlich für den Bildungsfortschritt wie die Überprüfung von Hypothesen für wissenschaftliche Entdeckungen. Wir Pädagogen müssen an diesem Prozess in einer Art teilnehmen, dass auch wir selbst dabei lernen können. Unsere Methoden der studentischen Bewertung müssen genauso vielfältig sein wie unsere Lehrmethoden, und wir müssen das bewerten, von dem wir hoffen, dass es die Studierenden lernen. Unsere Programmbewertungen dürfen unsere Studenten nicht behindern und sie müssen konzentriert genug sein, um die gestellten Fragen beantworten zu können.

Der Prozess des Lehrplanentwurfs muss zielgerichtet und wohl überlegt sein. Es ist zunächst einfach, sich auf die zu lernenden Fakten als einziges Lernziel zu konzentrieren. Dabei ist ein viel weiterer Horizont an Wissen, Fähigkeiten und Eigenschaften ein erreichbares Ziel. Dieses größere Potenzial ist es, was für den Lehrplangestalter den Reiz ausmacht.Wenn wir einen Lehrplan entwerfen, der eine umfassende Lernerfahrung ermöglicht, die weder dem Studierenden noch Anderen irgendeinen Schaden zufügt und die durch vielfältige Lehrmethoden vielfältige Lernziele erreicht, dann werden wir Absolventen haben, die sowohl einen ausgeprägten Intellekt als auch ausgeprägtes Mitgefühl entwickelt haben. Wie und was wir lehren, hat durch diese Menschen Einfluss auf die Welt.

Fazit

Eine solche Entwicklung von Neuem oder Reformierung von Altem, die Verwendung von kreativen (eventuell noch unerprobten) Methoden, und die Aufforderung an die Studenten, neuartige oder ungewöhnliche Lernziele zu erforschen und umzusetzen, ist für den Lehrplangestalter wahrscheinlich verunsichernd. Mitglieder unserer (und auch anderer) Spezies erbringen die besten Leistungen, wenn das Adrenalin steigt, das Herz schneller schlägt und der Verstand klar und scharf ist. Das Bewegen am Rande dieser pädagogischen Ungewissheit versetzt uns in die faszinierende Lage, daraus etwas besonders Gutes hervorzubringen. Risiko in den Grenzen der Vernunft erlaubt es uns, in einer logischen, kontrollierten Weise Lösungen für die Probleme, mit denen wir konfrontiert werden, zu suchen. Bildung ist eine Herausforderung.
Es auf dieselbe Weise zu tun, wie wir es immer getan haben, und von unseren Studenten zu erwarten, was wir immer erwartet haben, ist entgegen der menschlichen Natur und jeder wissenschaftlichen Entwicklung. Durch humane Bildung zu lernen und von unseren Studierenden zu erwarten, dass sie neben ihrem Intellekt auch Güte und Mitgefühl zeigen, ist sehr wohl erreichbar und stellt einen weit größeren Verdienst für eine zivilisierte Gesellschaft dar.

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Über die Autorin

Lara Marie Rasmussen schloss 1989 ihr Studium der Biowissenschaften und Politikwissenschaft an der University of California (Davis) mit einem Bachelor of Science ab. An der gleichen Universität promovierte sie 1993 zur Doktorin der Veterinärmedizin. Einen Teil ihrer chirurgischen Ausbildung absolvierte sie während eines Chirurgie-Seminars an der Washington State University. Ihr berufliches Interesse an der Kleintier-Chirurgie führte sie zu einem Kleintier-Internship bei South Shore Veterinary Associates in Massachusetts und einem 3-jährigen Graduiertenkolleg und Facharztausbildung im Bereich Kleintier-Chirurgie an der Universität von Minnesota. Später erhielt sie am American College den ‚Diplomate'-Status. Ihre kritische Meinung zu dem unangemessenen und schädlichen Gebrauch von Tieren in der Ausbildung wurde in jeder Phase ihrer Ausbildung herausgefordert; sie hat sich dennoch durchgesetzt und ist nun als zugelassene Fachchirurgin erfolgreich. Ein Jahr arbeitete sie als klinische Dozentin am Chirurgischen Institut der Washington State University, bevor sie in eine private Praxis der ‚Veterinary Referral Services' in Spokane, Washington, wechselte. 1999 wurde sie für die Entwicklung und Leitung des chirurgischen und klinischen Ausbildungsprogramms an der neuen veterinärmedizinischen Fakultät in Südkalifornien (Western University of Health Sciences, College of Veterinary Medicine) angeworben. Dieses Programm beinhaltet den nicht-schädigenden Einsatz von Tieren sowie umfassende Lebendtier-Erfahrungen, von denen die Tiere, mit denen gearbeitet wird, profitieren. Der Ansatz von Dr. Rasmussen in diesem Lehrplan ist es, die Fülle der vorhandenen Bildungswissenschaft produktiv anzuwenden und noch zu erweitern, die Entwicklung von Problemlösungsfähigkeiten im klinischen Anwendungsbereich zu fördern sowie die Studierenden dahin zu bringen, dass sie die notwendigen Fähigkeiten nicht nur ‚gezeigt' bekommen, sondern wirklich beherrschen.

Lara Marie Rasmussen, Dr. med. vet., MS (Master of Science)

Diplomate, American College of Veterinary Surgeons
Assistant Professor
College of Veterinary Medicine
Western University of Health Sciences
309 East 2nd Street
Pomona, CA 91766
USA

tel: +1 909 469 5668 (office)
fax: +1 909 469 5635
e-mail: lmrasmussen@westernu.edu 

www.westernu.edu 


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