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InterNICHE Co-ordinator
Nick Jukes
42 South Knighton Road
Leicester LE2 3LP
England
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coordinator@interniche.org
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Für das Studium der Physiologie muss man nicht töten
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Mykola Makarchuk
Biologische Fakultät, Nationale Taras-Schewtschenko-Universität Kiew, Ukraine
Grundlegendes Prinzip des Lebens ist das Prinzip der Weiterentwicklung, bei der eine Lebensform durch eine perfektere Form ersetzt wird. Dieses Grundprinzip sollte uns in der Praxis leiten. Die schrittweise Entwicklung der Biowissenschaften am Ende des 20. Jahrhunderts hat uns zu dem fundamental wichtigen Schluss geführt, dass es notwendig ist, unsere allgemeine Anschauung von der Beziehung zwischen der menschlichen und allen anderen Lebensformen zu ändern. In Anbetracht der Einzigartigkeit und gleichzeitig auch unauflöslichen Verbindung zwischen allen Lebewesen ist die ethische Frage von größter Bedeutung.
Die theoretische Erkenntnis, dass eine Ideologie sich verändert hat, führt jedoch meist nicht automatisch zu einer entsprechenden praktischen Umsetzung. Es sind die Befürworter der Erhaltung des Status quo, die das Hauptproblem darstellen. In ihrer Rechtfertigung von Tierversuchen wird zum Beispiel die Sorge um die Qualität der Lehre für den Fach- und den Allgemeinbiologen angeführt. Die Frage nach Moral und Ethik des traditionellen Lehransatzes, bei dem das Töten von Tieren ein Pflichtteil ist, wird durch solche Lehrpraktiken oder genauer durch den Glauben an die Unentbehrlichkeit solcher Praktiken von vornherein ausgeblendet.
So viel zur Theorie. Philosophen meinen, dass die Praxis der einzige Prüfstein der Wahrheit ist. Ich möchte Ihnen die derzeitige Situation in der Ukraine sowie meine eigene Praxis als Leiter der Physiologie der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kiew vorstellen. Ich bin mir bewusst, dass die Veränderungen nicht so groß sind, wie ich mir das wünsche, aber auch nicht so gering, dass ich erste, vorläufige Schlussfolgerungen meiden müsste. Häufig sind die ersten Schritte die wichtigsten.
Ich gehöre zu jener Generation von Wissenschaftlern, die von Beginn ihres Biologiestudiums an, insbesondere in Physiologie und Anatomie, mit der traditionellen Methode groß geworden ist. Die Autorität des Lehrpersonals, das Festhalten an Traditionen, der Mangel an anderen Möglichkeiten und keinerlei persönliche Erfahrung mit tierverbrauchsfreien Methoden führten dazu, dass ich zuerst nicht wirklich über diesen Lehransatz nachgedacht habe. Aus den Physiologie-Praktika, in denen Frösche getötet und seziert wurden, blieben jedoch unangenehme und beunruhigende Gefühle in mir zurück. Und obwohl seitdem mehr als 20 Jahre vergangen sind, erinnere ich mich ganz klar an diese negativen Empfindungen. Wenn bei mir als Physiologen diese unangenehmen Erinnerungen haften blieben, dann muss das auch bei den meisten Biologen so sein. In Gesprächen mit Biologen, die vor vielen Jahren ihre Universitätsausbildung abgeschlossen haben, und die nun längst außerhalb der Physiologie und Anatomie arbeiten, erinnern sich alle bei Erwähnung ihres Studienfachs oder der Fakultät an die getöteten Frösche. Ich selbst war am meisten betroffen von den so genannten "blutigen" Versuchen an Hunden. Es war noch nicht einmal so sehr das Sezieren, sondern das Verhalten der Hunde vor ihrer Betäubung.
Erst vor kurzem begann ich, über den Preis und den Wert solcher Experimente im Physiologiestudium nachzudenken. Nach meinem Universitätsabschluss habe ich viele Jahre an Tieren gearbeitet und ihr Verhalten oder besser ihre Gefühle untersucht. Als ich die physiologischen Mechanismen ihres Verhaltens studierte, habe ich häufig an Tieren operiert und sie nach dem Experiment getötet. Hatte ich dabei besondere Gewissensbisse? Wahrscheinlich nicht. Meine Begeisterung für Wissenschaft und Forschung rechtfertigte all diese Aktivitäten. Allerdings habe ich seit Beginn meiner praktischen wissenschaftlichen Tätigkeit solche Arbeit an Hunden abgelehnt. Ich konnte einfach mein Mitleid gegenüber ihnen nicht ablegen. Das hatte zur Folge, dass ich all meine Forschungen nur an Laborratten durchführte.
Bei der Arbeit mit Studierenden habe ich in den Praktika nur Frösche und Ratten verwendet. Es war ein Glück, dass trotz meiner Forschungstätigkeit zum Tierverhalten in meinen Kursen nie Vivisektionen an Hunden vorkamen.
Meine Vorlesung in Tierpsychologie für Psychologiestudierende an der Universität spielten eine entscheidende Rolle bei der Herausbildung eines neuen Bewusstseins und Denkens. Ich verstand die Einheit mentaler Prozesse von Menschen und Tieren besser, und das Fehlen eines grundlegenden Unterschieds bei den Gefühlen. Schmerzen und Leiden bleiben in beiden Fällen nur Schmerz und Leid.
1999 wurde ich zum Leiter des Instituts für Human- und Tierphysiologie ernannt. Dieses Institut ist Teil der Biologischen Fakultät und deckt den Physiologie- und Anatomie-Unterricht von Mensch und Tier sowohl für Studierende unserer Fakultät als auch für Studierende der Psychologie und Physik (Abt. für Radiologische Medizin) ab. Nur jene Studierenden der Biologischen Fakultät, die Physiologie und Anatomie studierten, mussten an dem Großpraktikum, bei dem an Tieren gearbeitet wurde, teilnehmen.
Bis vor kurzem war es üblich, dass im praktischen Kurs verschiedene Tierarten verwendet wurden. Normalerweise wurden Frösche und Ratten eingesetzt. Kaninchen und Hunde wurden in speziellen Praktika für Physiologen verwendet. Im Laufe der letzten Jahre hat unser Physiologisches Institut jedoch aktiv tierverbrauchsfreie Lehrmethoden und -ansätze eingeführt. Dies war mit finanziellen Schwierigkeiten, Versuchstiere zu kaufen und unterzubringen, ebenso wie mit dem allgemein veränderten Bewusstsein für Tiere in der ukrainischen Gesellschaft verbunden.
Zunächst haben wir die in praktischen Kursen verwendete Zahl der Tiere stark reduziert. Die Kurse und Experimente wurden verändert und mit Unterstützung von freiwilligen Studierenden durchgeführt. Wir nutzten nicht-invasive Methoden wie Myographie, EEG- und EKG-Aufzeichnungen, Messungen der Variabilität der Herzfrequenz usw. Außerdem führten wir Methoden und Techniken der psycho-physiologischen Untersuchung an Freiwilligen ein, die Originalcomputerprogramme aus der längerfristigen wissenschaftlichen Entwicklung des Instituts benutzten. Als weitere Alternative zu Tieren verwendeten wir Blut von studentischen Blutspendern, auch wenn wir im Zusammenhang mit der HIV/AIDS-Problematik nun gezwungen sind, einen kleinen Teil des Blutes von transfusionsmedizinischen Zentren zu kaufen.
Im Zusammenhang mit den allgemeinen demokratischen Veränderungen in der unabhängig gewordenen Ukraine, dem intensiveren Dialog zwischen öffentlichen und staatlichen Organisationen und der wachsenden Zahl an Kontakten zu anderen Ländern ist die Frage nach einem humanen Umgang mit Tieren aufgekommen. Es ist traurig, aber zuvor gab es in unserem Land viele Beispiele schwerer Misshandlung von Tieren. Dieses Verhalten wurde von der Mehrheit der Bevölkerung nicht verurteilt und war auch von Rechts wegen nicht strafbar.
In den letzten Jahren hat sich die Situation insbesondere auf Grund der aktiven Kampagnen und praktischen Aktivitäten der Internationalen Gesellschaft für Tierschutz ‚SOS' (International Society for the Protection of Animals) in der Ukraine und ihrer Präsidentin, Tamara Tarnavska, verändert. Eine Auffangstation für heimatlose Tiere in Kiew, die von internationalen Nichtregierungsorganisationen, über Fernseh- und Rundfunkberichte, Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln finanziert wurde, führte bei vielen Menschen zu einer veränderten Einstellungen gegenüber Tieren. Viele Menschen in Kiew und anderen großen Städten wurden zu Anhängern und aktiven Mitarbeitern des Tierschutzes.
Diese Vorgänge fanden Eingang in die Gestaltung und Organisation der Lehre an unserem Institut. Die Aktivitäten von ‚SOS' und ihrer Präsidentin waren der Hauptauslöser für Veränderungen des Lehransatzes in der Physiologie und Anatomie und führten auch zu Veränderungen in meiner persönlichen Sichtweise. Ich wurde eingeladen, Gutachter eines ‚SOS'-Projektes zu einem neuen nationalen Tierschutzgesetz zu sein. Die Arbeit an dem Gesetz und mein Besuch einer internationalen Konferenz über tierverbrauchsfreie Lehrmethoden in der Physiologie und Anatomie, die 1998 in Polen stattfand, haben mich überzeugt, dass es eine echte Chance und Möglichkeit gibt, Physiologie so zu lehren, dass alle oder die meisten Tierversuche ersetzt werden. Eine Vielzahl an Lehrmitteln wurde uns gespendet. Dadurch wurde es uns ermöglicht, Computeranwendungen als Alternative zu herkömmlichen Lehrmethoden einzusetzen.
So konnten wir im Studienjahr 1999 das Programm der praktischen Kurse verändern und zum ersten Mal Computersimulationen von der Kontraktion des Froschmuskels und vom Einsatz unterschiedlicher Wirkstoffe verwenden. Früher hat ein Kurs von 170 Studierenden Dutzende von Fröschen verbraucht. Die Studierenden und Lehrenden waren sehr glücklich über den neuen Ansatz und die Ergebnisse. Es war der Beweis dafür, dass Tierversuche ersetzt werden können, ohne dass der Wissenserwerb darunter leidet.
Im gleichen Jahr haben wir Treffen zwischen David Bowles, Chef der Internationalen Abteilung der RSPCA und ‚SOS' auf der einen Seite und der Fakultätsleitung sowie Studierenden und Lehrenden unserer Fakultät auf der anderen Seite arrangiert. Es gab positive Reaktionen besonders von Seiten der Studierenden und es entwickelte sich ein guter Dialog zwischen den Gruppen. Unsere erste Erfahrung mit tierverbrauchsfreien Lehrmethoden und diese Kontakte haben uns von der Notwendigkeit überzeugt, tierverbrauchsfreie Methoden in umfassendem Umfang an den Bildungseinrichtungen einzuführen. Diese Methoden ermöglichen uns nicht nur, sehr qualifizierte Fachbiologen auszubilden und zu trainieren, sondern auch ein neues Denken über Prinzipien einer humanen Einstellung gegenüber allen Lebewesen anzuregen. Sie lassen auch hoffen, dass zukünftige Studierende in ihrem späteren Berufsleben (wie auch beim privaten Umgang mit Tieren) diesen Prinzipien gerecht werden.
Mit der finanziellen Unterstützung von RSPCA und der aktiven Unterstützung von ‚SOS' konnten wir im folgenden Studienjahr an unserem Institut einen Raum mit Computerhardware und Lernprogrammen ausstatten. Wir haben das Gesamtprogramm der praktischen Übungen zur Physiologie und Anatomie geändert und den Gebrauch von Tieren im Lehr- und Lernprozess vollständig ersetzt. Im Fach Anatomie können die Studierenden mit Hilfe dieser Programme Körper und Strukturen unter verschiedenen Winkeln und in verschiedenen Ebenen betrachten. Studierende können am Bildschirm gleichzeitig die Gesamtsicht, die innere Struktur oder einen dünnen Schnitt durch jeden Teil des menschlichen oder tierischen Organismus studieren. Übersicht und Detaillierungsgrad der Präsentation jedes spezifischen Fachthemas sind bedeutend höher, was äußerst wichtig ist. Unserer Erfahrung nach heben die Computerprogramme das Ausbildungsniveau in dieser recht schwierigen Disziplin beträchtlich an.
In der Physiologie ermöglichen uns diese Programme, viele Tiere vor der Tötung zu bewahren, sodass wir auch gut mit jenen Studierenden arbeiten können, die aus ethischen Gründen einem Tier weder Schmerz noch anderes Leid zufügen wollen. Überdies können wir auch solche physiologischen Prozesse simulieren und visualisieren, die unter normalen Laborbedingungen in der Ausbildung nicht reproduzierbar sind, wie zum Beispiel Veränderungen der Membranpotenziale. Zweitens kann so jeder Studierende unabhängig und selbständig entsprechend seiner individuellen Lerngeschwindigkeit arbeiten, alle Versuchsstadien noch einmal überprüfen oder problematische Teile des Experiments so oft wie nötig wiederholen, was mit Tieren nicht möglich wäre. Drittens kann der Lehrende den Lernerfolg für das Studienthema anhand der ausgedruckten Versuchsergebnisse, der studentischen Analysen und Schlussfolgerungen ablesen und bewerten.
Die Einführung solcher Programme in die Lehre war mit Anstrengungen verbunden. Als Erstes brauchte es sehr viel Vorbereitung. Es war notwendig, vorbereitende Schulungen durchzuführen, damit die Programme in Lehr- und Assistenzbereich des Instituts integriert werden konnten. Außerdem mussten geeignete Teile jedes Programms ausgewählt werden, denn einige Programme sind so umfangreich, dass sie im Rahmen eines Laborkurses nicht durchgearbeitet werden können. Schließlich bestand die Vorarbeit auch darin, geeignete Benutzeranweisungen für die Studierenden zu erstellen.
Die Einführung eines geeigneten Programms kann dann stattfinden, wenn das Thema in unseren Kursplan passt. Zurzeit fehlen uns in einigen Bereichen Materialien, so dass unser Unterricht am Computer nicht voll ausgeschöpft werden kann. Wir erhalten jedoch weitere Programme; außerdem hoffen wir, dass unsere hoch qualifizierten Lehrenden und Angestellten selbst Lehrprogramme entwerfen werden, die wir dann auch anderen Universitäten anbieten können. Dieses Projekt ist uns aber nur mit finanzieller Unterstützung möglich.
Neue Unternehmungen werden immer von Zweifel und Kritik begleitet sein. Moralische Unterstützung ist daher notwendig und insbesondere die gemeinsame Überzeugung, dass neue Ansätze wichtig und notwendig sind. Ich und meine Angestellten haben dies voll und ganz durch die Bekanntschaft mit den Aktivitäten von InterNICHE und seinem Koordinator Nick Jukes erfahren. Dies ist ein weites und tiefgreifendes Thema, aber am wichtigsten ist, dass InterNICHE die Vision und die neuen Ansätze in der Lehre verbreitet und bekannt macht, und jene unterstützt, die diese neuen Ansätze in der Praxis umsetzen wollen. Von unschätzbarem Wert war in diesem Zusammenhang die 1. InterNICHE-Konferenz, die 2001 in Brüssel stattfand. Gespräche mit anderen Lehrenden und mit Entwicklern von tierverbrauchsfreien Lehrmaterialien, und Berichte über erfolgreiche Veränderungen in diesem Bereich dienten mir als praktischer Beweis dafür, dass das Studium der Physiologie und Anatomie vollständig ohne das Töten einer riesigen Anzahl wehrloser "Labor"-Tiere auskommen kann. Das bisher nur theroretisch verstandene Streben nach Erhaltung jeden Lebens kann praktisch umgesetzt werden.
Mit Unterstützung von ‚SOS' versuchen wir durch Pressekonferenzen und andere Medien den Einsatz von tierverbrauchsfreien Methoden an unserer Fakultät in der Ukraine bekannt zu machen. Besonders der Einsatz von Computerprogrammen und nicht-invasiven Methoden an freiwilligen Studierenden haben das Interesse anderer physiologischer Institute geweckt. Dies hat uns darin bestätigt, dass tierverbrauchsfreie Methoden die Zukunft sind.
Allerdings werden diese Programme und Ansätze in praktischen Kursen in der Ukraine nicht schnell genug eingeführt und auch nicht so weitverbreitet, wie es wünschenswert wäre. Hierfür gibt es viele Gründe. Der Hauptgrund ist, dass viele Lehrende an den herkömmlichen Methoden, insbesondere an Sezierungen, festhalten. Wir planen verschiedene Konferenzen, um Lehrende aus dem ganzen Land zusammenzubringen, die Einführung von tierverbrauchsfreien Lehrmethoden in der Ukraine tiefergehend zu diskutieren, und Beispiele erfolgreicher Einführungen an anderen Institutionen kennenzulernen. In der Bibel heißt es sinngemäß: Die Straße wird von jenen gebaut, die sie bereisen. Trotz aller Herausforderungen ist es notwendig, die begonnene Arbeit fortzuführen, denn nur dann können umfassende Veränderungen erwartet werden.
Über den Autor
Mykola Makarchuk ist Leiter des Human- und Tierphysiologischen Instituts der Biologischen Fakultät an der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kiew, Ukraine. Er unterrichtet Studierende der Biologischen sowie der Psychologischen Fakutät, unter anderem im Kurs ‚Tierpsychologie'. Seit über 20 Jahren erforscht er die Rolle von Gefühlen für das Verhalten von Tieren. Aktuell richtet sich sein wissenschaftliches Interesse auf die Untersuchung neurophysiologischer Mechanismen bei der Entwicklung von Angst und Depression sowohl bei Tieren als auch beim Menschen, sowie die Rolle der Geruchsanalyse in diesen Prozessen. Dabei erforscht er Möglichkeiten zur Optimierung der funktionellen Befindlichkeit des Menschen durch aromatherapeutische Methoden. Überdies arbeitet er aktiv mit talentierten und biologiebegeisterten Schulkindern und leitet die Jury der Nationalen Biologie-Olympiade für Schulkinder in der Ukraine, deren Gewinner im Jahr 2001 an der XII. Internationalen Biologie-Olympiade teilnahmen.
Mykola Makarchuk, Dr. phil.
Institutsleiter
Institut für Human- und Tierphysiologie
Biologische Fakultät
Nationale Taras-Schewtschenko-Universität Kiew
64 Volodymyrska
01033 Kiew
Ukraine
Tel.: +38 044 266 9283
Fax: +38 044 252 0828
E-Mail: nikmak@biocc.univ.kiev.ua
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